Weihnachtszeit – Zeit der Heimlichkeiten
 

Auch in diesem Jahr wollten wir mit unseren Bewohnern wieder eine kleine Überraschung für die Angehörigen/Betreuer der Bewohner anfertigen. Seit vielen Jahren gibt es eine Tradition – wir gestalten Weihnachtskarten. Nachdem die Bewohner Kreise ausgeschnitten haben, wurden diese zu Weihnachtsbäumen gefaltet. Anschließend klebten sie die Bäume auf und dekorierten sie nach ihren eigenen Vorstellungen mit Sternenaufklebern.

Wir hatten beim Basteln der Karten wieder viel Freude und hoffen, dass wir diese an Angehörige, Betreuer und Freunde weiter geben können.

 
 
 

 
Advent, Advent, ein Lichtlein brennt
 

Als kleines Präsent oder einfach als Dekoration fürs Zimmer in der Adventszeit haben alle mit viel Eifer diese kleinen Kerzen gebastelt. Nach Vorliebe wurden die Farben ausgewählt und sogar zweifarbige Kerzen gefaltet. Die ersten Kerzen wurden schon an Mitbewohner verschenkt, die sich sehr darüber gefreut haben. Diese schöne Idee hat uns dieses Jahr Christin gewichtelt, die allen beim Gestalten hilfreich zur Seite gestanden hat.

 
 
 

 
Hauswirtschaft
 

Unsere Bewohner können an keiner Arbeit vorübergehen. Die frisch gewaschenen Lappen, die von der Wäscherei bereitgestellt worden waren, wurden flugs an Ort und Stelle gelegt.
 

 
 

 
Buttermilchgetzen


Viele Bewohner kennen noch von zu Hause Buttermilchgetzen, so dass wir diesmal statt Kuchen oder Salat dieses Kartoffelgericht zubereitet haben. Da es wie bei anderen Gerichten verschiedene Zubereitungsmöglichkeiten gibt (z. B. mit Kümmel, Zwiebel oder Speck), haben wir uns auf die klassische Variante mit Leinöl geeinigt. Früher wurde der Getzen in gusseisernen Pfannen in der Röhre gebacken und der Getzen aus dieser ausgelöffelt und die Kruste herausgekratzt. Die Bewohnerinnen erzählten, dass diese von guter schwerer Qualität waren und leider oft durch neue Pfannen ersetzt wurden und dann als Viehtränke/-trog endeten.

Wir haben zum Backen Paellapfannen verwendet, in denen der Getzen auch knusprig wurde. Beim Schälen und Reiben wurden wir tatkräftig von unserem Praktikanten Yasin unterstützt. Wir hatten viel Spaß beim Zubereiten und viele hat es gefreut, wieder einmal Buttermilchgetzen zu probieren.
 

 
 

 
Apfelkompott


Fast einen Wäschekorb voll Äpfel haben neun Paar fleißige Hände geschält und klein geschnitten. Drei große Schüsseln voll Apfelstückchen sind es geworden, die dann unsere Küchenfeen noch zu Kompott verarbeitet haben. Alle haben sich am nächsten Tag sehr über den selbst hergestellten Nachtisch gefreut.
 

 

 
Nikolaus rückt immer näher


Der heilige Nikolaus ist ein Mann, der viele Wunder bewirkte, Menschen in Not half und den wir heute noch als Schutzpatron der Kinder feiern. Als Vorbereitung auf das Nikolausfest schnitten und leimten wir viele Einzelteile aus buntem Papier mit viel Fleiß und Mühe zusammen. Dabei wurde sich unter die Arme gegriffen und gegenseitig unterstützt. Mit Rentier und Nikolauskostüm verziert, können unsere Schachteln mit allerlei leckeren Naschereien befüllt werden. Aber was hinein kommt, bleibt erstmal ein Geheimnis und wir müssen uns bis zum 6. Dezember gedulden. Denn wie wir alle wissen, ist Vorfreude die schönste Freude.
 

 

 
Weihnachtliche Vorbereitungen


Gemeinsam mit den Bewohnern entschieden wir uns einen Adventskalender selber zu gestalten. Aus alltäglichen Dingen wie Streichholzschachteln, Buntpapier, Watte, Geschenkband, Glitzerstickern und Süßigkeiten bastelten wir uns einen kunterbunten Kalender. Zuerst beklebten wir die Schachteln mit Buntpapier, dann kamen kleine Bilder sowie die Zahlen von 1-24 oben drauf. Anschließend legten wir Watte hinein und mit verschiedenen Süßigkeiten wurde dann jedes Schächtelchen befüllt. Zum Schluss brachten wir die Streichholzschachteln auf eine selbst gehäkelte Schnurauf. Wir freuen uns schon sehr auf die Weihnachtszeit und das Leeren des selbstgebastelten Adventskalenders.
 

 

 
Tischdekoration für den 1. Advent


Da ja nun bald der 1. Advent immer näher rückt, hatten die Bewohner die Idee schöne Tischdeko für unseren zentralen Bereich zu gestalten. Im Gespräch entschieden wir uns für verschiedene Gläser, die wir dann mit weihnachtstypischen Materialien wie Watte, Glaskugeln, Kerzen, Zapfen, Nüssen, Geschenkband und kleinen Weihnachtsmotiven bestückten.

Anschließend verschönerten wir noch die Glasränder mit bunten Bändern. Durch die vielen fleißigen Hände unserer Bewohner waren wir im Nu fertig. Alle hatten viel Spaß dabei. Wir freuen uns auf den 1. Advent und auf das Aufstellen unserer schönen Weihnachtsgläser.
 

 

 
Musikalischer Herbstausklang


Wieder einmal faszinierte uns Herr Oswald mit seinem musikalischen Gesang. Humorvoll wie immer begleitete er uns durch den Nachmittag mit altbekannten Liedern wie Rosamunde, Schützenliesel, Adelheid oh Adelheid schenk mir einen Gartenzwerg. Als er dann sein Akkordeon rausholte und mit uns rote Lippen soll man küssen anstimmte wurde geklatscht, geschunkelt und ein Bewohner wagte sogar ein kleines Tänzchen. Nach circa einer Stunde verabschiedete sich Herr Oswald mit dem "Staigerlied" und "Muss i denn zum Städtele hinaus" von unseren Bewohnern. Alle haben den Nachmittag sehr genossen und freuen sich schon auf ein baldiges Wiedersehen.
 

 

 
Erzgebirgischer Nachmittag


Auf eine erzgebirgische Reise entführten "De Haamitleit". Mit erzgebirgischen Gedichten und Liedern wurde es in unserem Veranstaltungsraum richtig gemütlich. Bei Liedern wie "Wu de Walder haamlich rauschen", "De Draakschänk" und "De Ladergack" stimmten unsere Bewohner fleißig mit ein. Auch das Schunkeln und Klatschen kam dabei nicht zu kurz. Mit Volksliedern wie "Mein Vater war ein Wandersmann", "Das Wandern ist des Müllers Lust" und "Muss i denn" endete dann unser schöner und sehr kurzweiliger Nachmittag.

Unsere Bewohner schwärmten noch viele Tage danach von dieser Musikveranstaltung. Wir hoffen auf eine baldige Wiederholung!
 

 
 

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